D-Wiesbaden. 26.09.2017 Der Westen und Süden dürfen sich auch heute wieder über weitgehend ruhiges und trockenes Herbstwetter freuen. Nach Osten und Norden hin sind die Wolken aufgrund eines Höhentiefs zahlreicher. Dort kann es örtlich auch etwas Regen geben. Damit setzt sich die Wetterzweiteilung des Wochenendes fort. Im Osten gab es da nämlich immer wieder mal etwas Regen, während es im Westen durchweg trocken blieb. Dort wechselten sich dichte Wolken und Hochnebel mit Sonnenschein ab.

„Das ruhige Herbstwetter bleibt im Westen und Süden erhalten. Der Osten und Norden bekommt auch heute dichte Wolken und etwas Regen ab. Im Lauf der Woche kann sich aber auch dort öfter mal die Sonne durchsetzen. Herbststürme sind erstmal nicht in Sicht. Die Wetterlage bleibt überwiegend ruhig. Fast ganz Europa ist vom hohem Luftdruck geprägt. Erst am Wochenende könnte es vorübergehend etwas nasser werden. Schuld daran ist unter anderem der ex-Hurrikan Maria. Der schafft es nämlich als gewöhnliches Sturmtief über den Nordatlantik bis zu uns nach Europa“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

Dienstag: 18 bis 24 Grad, Sonne, Wolken und Nebel im Wechsel, kaum Schauer
Mittwoch: 20 bis 25 Grad, meist freundlich und trocken, lokal Nebel oder Hochnebel
Donnerstag: 19 bis 25 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und ganz vereinzelt mal einem Schauer
Freitag: 18 bis 24 Grad, freundlicher Mix aus Sonne, Wolken und Hochnebel
Samstag: 17 bis 23 Grad, erst freundlich, später aus Westen Wolken mit Schauern und Regen
Sonntag: 13 bis 21 Grad, im Südwesten viele Wolken und immer wieder Regen oder Schauer
Montag: 15 bis 21 Grad, wieder meist freundlich und trocken
Dienstag (Tag der Deutschen Einheit): 12 bis 17 Grad, viele Wolken und immer wieder Regen
Mittwoch: 11 bis 18 Grad, überwiegend wechselhaft und kühl

Ab Sonntag kommt dann der ex-Hurrikan Maria Richtung Europa voran. Er erreicht uns als ganz normales Sturmtief. Auf seinem Weg über den vergleichsweise kühlen Nordatlantik konnte er keine neue Kraft mehr tanken. Wie sich ex-Maria verhält ist nicht unsicher, da sich ihm recht hohe Luftdruck über Mitteleuropa in den Weg stellt. Unmittelbar vor seiner Ankunft in Westeuropa könnte sich ex-Maria aber noch mal deutlich verstärken und als Orkantief auf Schottland treffen. Sicher ist das aber wie gesagt noch nicht. Ex-Hurrikan Maria ist typischerweise entlang des Starkwindbandes (Jetstream) auf der Nordhalbkugel zu uns gezogen. Das passiert immer mal wieder. Auch der ex-Hurrikan Katrina ist 2005 nach seinen Verwüstungen in New Orleans später auch bei uns in Europa angekommen. Bild: Websitepromotion Q.met GmbH.
 
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