D-Berlin. 31.07.2017. Geoinformationssysteme (GIS) sind der Beweis für die erfolgreiche Verflechtung von Disziplinen und das Entstehen neuer Berufstypen im Zuge der Globalisierung. Experten für Geoinformationssysteme arbeiten interdisziplinär an der Vermessung von Raum, Stadt und Umwelt. In einer Zeit, in der die Folgen der Landflucht für Großstädte ein viel diskutiertes Thema sind, können GIS-Spezialisten die demografischen Herausforderungen von heute und morgen in die Hand nehmen. Die Relevanz von Geoinformationssystemen auf dem Arbeitsmarkt nimmt das Weiterbildungsinstitut IFM Institut für Managementberatung als Anlass für eine Weiterbildung, die Arbeitsuchenden neue Türen öffnet. Der Kurs Geprüfte/-r GIS-Spezialist/-in (ArcGIS) startet wieder am 25.08.2017.

Kompetenzen in GIS – Ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt

Die Abkürzung GIS steht für Geoinformationssysteme oder geografische Informationssysteme. Das sind grafikgestützte Programme, die raumbezogene Daten verarbeiten. Geoinformatiker erfassen, bearbeiten, untersuchen und gestalten diese Geodaten. Wer mit GIS umgehen kann, beweist also multidisziplinäre Kompetenzen als Informatiker, Geograph und Kreativkopf.

GIS ist ein Arbeitsgebiet, das auf den ersten Blick unscheinbar klingt, auf den zweiten jedoch allerorts zu finden ist. Geodaten werden überall gebraucht, wo Daten zu Landschaft und Infrastruktur eine Rolle spielen: neben der Geographie in der Stadtplanung, Logistik, Umwelttechnik und im Verkehrswesen, aber auch im Marketing etc.

„Die Kombination von Fachwissen und Interdisziplinarität gibt GIS-Spezialisten ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Wer sich hier beweist, findet ein spannendes Berufsfeld, das jetzt und in Zukunft gebraucht wird“, so Angela Jahnkow von der Geschäftsführung des IFM.

GIS ist moderne Kartografie: Von Höhlenmalereien bis Google Maps

Der historische Ursprung von Geoinformationssystemen liegt in den ersten Höhlenmalereien. Karten spielten kulturhistorisch eine wichtige Rolle. GIS sind nichts anderes als die modernste Form der Kartografie, die mit komplexen digitalen Landkarten arbeitet. Das Paradebeispiel eines modernen GIS ist Google Maps oder Google Earth. Geoinformationssysteme sind also bereits ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Geodaten verstecken sich überall. Jeder, der ein Smartphone besitzt, trägt ein GIS mit sich. Das zeigt wie zukunftsträchtig die GIS-Technologie ist.

Nerds von heute: Die Welt in der Hand und den Job in der Tasche

In der Tat ist das Thema GIS nur etwas für Nerds, die fit in Informatik sind. Die Aus- und Weiterbildung zum GIS-Spezialisten umfasst viel EDV-Arbeit. Wer jedoch in der Arbeit mit Datenbanken aufgeht, findet in GIS eine vielversprechende Nische und Spezialisierung im IT-Bereich. Das Präfix „Geo“ gibt dem Gebiet eine kreative Komponente, in der es auch um die Visualisierung und Präsentation der Daten geht. Der GIS-Spezialist bewegt sich also zwischen analytischen Kompetenzen und Fähigkeiten im Design. Das ist nicht nur eine einzigartige Qualifikation für den Arbeitsmarkt, sondern eine abwechslungsreiche Beschäftigung, die Spaß machen kann. Es gab eine Zeit, in der Nerds im Klassenraum ausgelacht wurden. Heute sind Nerds die Helden von morgen.

Inhalte zum Seminar Geprüfte/-r GIS-Spezialist/-in (ArcGIS)

GIS eignet sich als hervorragende Zusatzqualifikation für Personen, die aus einem Informatik-Hintergrund kommen. Die Inhalte der IFM-Weiterbildung umspannen Aufbaukurse in MS Excel, MS Access und die Grundlagen in HTML und VBA. Es werden die wichtigsten Inhalte zur Arbeit mit Geoinformationssystemen und zum Umgang mit Geodaten, insbesondere mit ArcGIS-Anwendungen vermittelt. Der Kurs richtet sich an arbeitsuchende Facharbeiter und Akademiker. Es handelt sich um eine Weiterbildung, die staatlich gefördert wird. Die Weiterbildung Geprüfte/-r GIS-Spezialist/-in (ArcGIS) beginnt ab dem 25.08.2017 wieder regelmäßig beim IFM. Foto: GIS-Spezialisten haben die Welt in der Hand. Bild: © 2017 IFM Institut für Managementberatung GmbH.
 
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